Rennbericht Bassum (Outdoor) 09.04.2011 von Andreas H.

Jing & Jang, Hochs & Tiefs oder einfach Bremen und Bassum

Am 09. April starteten wir zu unserem zweiten Saisonrennen in Bassum. Der Event war leider von etlichen negativen Geschehnissen durchzogen. Bei Einigen begannen bereits kurz nach dem Start die Probleme - fehlerhafte, mangelhaft gewartete Karts. Das Qualifying konnte so Mancher nur unbefriedigend beenden. Anschließend übergab uns der Veranstalter eine lückenhafte Platzierungsliste, mit der wir mehrere Minuten verplemperten, um eine Ordnung in unsere Startaufstellung zu bringen. Als wir es dann endlich geschaft hatten, versuchte "Flo" sich noch in die erste Startreihe zu "mogeln" und rollte dezent zwischen SITH und DJ auf. Der Versuch war aber aufgrund eines eher "schwachen" Karts nicht von Erfolg gekrönt. Das Rennen selbst wurde nun mehr und mehr disaströs. Zunächst kämpfte Jens weiter mit einem kaum fahrbaren Kart. Dann fiel nach einigen Runden und extremst spassigen Zweikampf mit Matschi mein erstes Kart aus. Antriebsriemen "verpufft". Nachdem ich zu Fuss zur Boxengasse gelaufen war hatten Jens und Matthias auch schon ihre Karts tauschen müssen. Mein "Zweitkart" fiel nach einer halben Runde ebenfalls mit einem gerissenen Antriebsriemen aus und ich traf mich mit dem Iceman in der Haarnadelkurve nach der langen Gegengeraden - er war mit Motorschaden liegen geblieben. Mein drittes Kart war dann ein "Kinderkart", mit dem man von der Leistung her nun wirklich keine Schnitte machen kann. Insgesammt hatten wir 6 Kartausfälle und es wurden an die Leute, die Ausfälle hatten, die Karts ausgegeben, die zuvor von Anderen abgestellt worden waren! Das Ganze wurde nur mit schwachen Ausreden abgetan – "Ist halt so", "Kein anderes Kart mehr da", "Ihr macht heute aber viel kaputt". Das Ergebnis wurde dadurch natürlich extrem beeinflusst und wir diskutierten noch lange, ob es in die Gesamtwertung einfließen sollte oder nicht. Wir entschieden uns dafür, um die, die nicht mit Problemen kämpfen mussten, nicht zu benachteiligen.

Der ganze Verlauf des Nachmittags ist mehr als ärgerlich, da die Bahn zwar nicht unbedingt anspruchsvoll ist, aber dennoch unheimlichen Spass macht. Es kommt halt "echtes Rennfeeling" auf.

Bassum ist für uns nun allerdings, aufgrund des desolaten technischen Zustands der Karts und eines nicht existenten Preis-Leistungs-Verhältnisses (32,- Euro! Wofür bitte?), erst mal gestorben.

Hallo? Bassum? - So macht Kartfahren keinen Spass!!

Am gleichen Tag starteten wir auch noch zu dem dritten Rennen des Jahres in der Bremer BB-Kart Indoorbahn über zwei Ebenen in einem ehemaligen Parkhaus. Markus S. bezeichnete die Bahn, aufgrund der Enge, als das "Monaco" des Kart. Dem muss ich zustimmen! Ich hatte, als Rookie, so meine Probleme mit der Bahn und kam nicht so richtig in die Gänge. Folgerichtig belegte ich dann auch den letzten Platz. Das ganze tat dem Spass aber keinen Abbruch und die technisch hervorragend gewarteten Karts und kompetent agierenden Streckenposten sorgten ebenfalls dafür, dass dieses Rennen ein so krasser Gegensatz zu dem Rennen in Bassum war.

Hallo! Bassum! - So macht Kartfahren Spass!!

- Startaufstellung ansehen
- Rennergebnis ansehen